Posts mit dem Label Optimismus werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Optimismus werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 15. August 2010

Ich bleibe auch dem Teppich meiner Möglichkeiten und hoffe, dass er fliegen lernt.
Ralf Hoburg

Samstag, 7. August 2010



Wer über seinen Schatten springt hat plötzlich Sonne im Gesicht.

Mittwoch, 23. Juni 2010

Auch aus Steinen, die dir in den Weg gelegt werden, kannst du etwas Schönes bauen.
Erich Kästner

Dienstag, 11. Mai 2010


Es gibt Tage, da ist ein Überschuss an Freude da, die ganze Lebensenergie, die das Blut durch den Körper pumpt, wird fühlbar, man kann singen, tanzen, lachen. 

Ein Spazierschritt ist kaum möglich, alles in einem brennt darauf, sich zu bewegen, zu wirbeln wie Blätter im Wind, sei dieser noch so kalt.
 _
Regen wäscht dann statt Frisur die Schwere, die Sorgen weg, und die Sonne spielt ein munteres Versteckspiel hinter einer Wolkendecke wie aus Beton.

(tbc) 

Samstag, 17. April 2010



There's a place 
in your mind
that your eyes
cannot find.
Still it's able to hide - 
To hide away from fullfilling a dream.

But there will
come the time,
when you see
the sky shine
blue and bright through the clouds - 
The clouds you will be albe to deny...
me, beim Frühstück

Freitag, 16. April 2010


R. Kelly - The storm is over

I was in a tunnel
And couldn't see the light
And whenever I'd look up
I couldn't see the sky
Sometimes when I'm standin'
It seems like I done walked for miles
And my heart could be cryin'
Dead in the middle of a smile

But then I climbed the hills
And saw the mountains
I hollered help 'cause I was lost
Then I felt the strong wind
Heard a small voice sayin'


The storm is over
(The storm is over now)
And I can see the sunshine
(Somewhere beyond the clouds)
I feel Heaven, yeah
(Heaven is over me)
Come on and set me free, oh


Now in the midst of my battle
All hope was gone
Downtown in a rushed crowd
And felt all alone
And every now and then
I felt like I would lose my mind
I've been racin' for years
And still no finish line, oh

But then I climbed the hills
And saw the mountains
I hollered help 'cause I was lost
Then I felt the strong wind
And then a small voice sayin'


The storm is over
(The storm is over now)
And I can see the sunshine
(Somewhere beyond the clouds)
I can feel Heaven, yeah
(Heaven is over me)
Come on and set me free


Somehow my beginning stepped right in
Then faith became my friend
And now I can depend
On the voices of the wind
When it's sayin'

The storm is over
(The storm is over now)
And I can see the sunshine
(Somewhere beyond the clouds)
I can feel Heaven, yeah
(Heaven is over me)
Won't you come and set me free
Won't you set me free

Donnerstag, 1. April 2010

Yeeeh, bis nach zwei telefoniert und um zehn nach fünf ging der Wecker. Aber das Aufstehen selbst klappte ziemlich gut. Schnell einen Apfel verdrückt, die Motivation gewaltsam festgehalten, als sie mir davon laufen wollte und...dann prasselt Regen gegen die Scheiben.
Als ich letztes Mal dort war, konnte ich den Weg mit dem Rad richtig genießen, durch stille, wie leergefegte Straßen im Dämmerlicht, durch den erwachenden Park, über die Brücke, der Himmel verfärbt sich langsam...
Heute wurde ich von einem hartnäckigen - wenngleich harmlosen - Nieselregen begleitet, der Wind verkomplizierte mein Vorhaben deutlich mehr. Aber ich bin ja angekommen =)
Es war 6:35, als ich ins Bad kam, nicht so voll wie letzte Woche und ich brauchte sehr lange, bis ich überhaupt in die Gänge kam. Ein niedlicher älterer Herr zog neben mir seine Bahnen (ich glaube, er war letztes mal auch da) und machte gelegentlich den Eindruck, als versuche er, sich ebenso über Wasser zu halten - was meine Bewunderung für seine Ausdauer nur noch steigert.
Ich war oft abgelenkt. Das ließ sich durch Konzentration aufs Schwimmen beziehungsweise gedankliches Abspielen verschiedener Songs recht gut kompensieren. Wie ich aber unzufrieden feststellen muss, verharrte ich nach jeder gezogenen Bahn (meines Erachtens zu lange) am Rand und pausierte. Wie gesagt, nicht ganz fit =)
Gegen viertel vor acht bin ich duschen gegangen, vorher habe ich mich noch ein Bahn kraulen zusammengerissen (so in etwa 'Du erstickst sowieso nicht, also hau gefälligst rein!')
Mein Highlight begegnete mir dann in der Dusche: 1,50m Höhe, zierlich und scheinbar blendend gelaunt und wach: Eine niedlich ältere Dame, die mich freundlich grüßte und sich erkundigte, warum ich so am Japsen sei. "Jaaa, zum Schluss kann man auch ruhig noch mal eine Bahn richtig Gas geben." Nanü? Einen sehr fitten und lebendigen Eindruck machte sie sowieso auf mich. Sie benutze seit Neuestem diese Beinkissen zum zwischen die Knie klemmen. "Da bin ich richtig schnell mit. Ich erreiche fast wieder meine Spitzenzeiten von früher. Seit 42 Jahren gehe ich jeden Tag schwimmen..." Und was sie nicht alles noch erzählte: Nach einer Rücken OP schnell wieder fit geworden, im Urlaub ein Schwimmbad....
Habe mich sehr über sie gefreut. "Oh, und wenn Sie demnächst wieder hier sind: Ich bin die mit der weißen Kappe und der *draufzeig* Brille, die immer ganz am Fenster schwimmt. Sonst sprechen Sie mich mal an, und dann können Sie das Beinkisse - ich weiß gar nicht, wiedas heißt - mal ausprobieren. Ich habe auch noch ein zweites zuhause."
Manche Menschen können einem den Start in den Tag selbst bei grauen Wolken mit Sonnenstrahlen beleuchten =D

Dienstag, 23. März 2010


Die Luft im Wagen ist stickig - kein Wunder, mir würde es ähnlich gehen, stünde ich stundenrund in der sengenden Sonne. Als wir die Stadt hinter uns lassen und Felder uns umgeben, führt die Straße immer weiter, zieht sanfte Kurven. Von Bäumen und Blüten gesäumt würde sie und bis an den Horizont bringen.
Euphorie durchflutet mich, als das Verdeck sich mit leidem Surren öffnet. Ein Schmetterling begleitet uns in seinem Flug, die Töne aus dem Radio vernehme ich kaum noch, wenngleich mir nach singen zumute wäre. 
Meine Haare werden kreuz und quer geschleudert, sonnendurchflutete Strähnen tanzen vor meinen Augen auf und ab.
Du hörst mein übermutiges Lachen. So frei war ich lange nicht mehr. Deine Augen strahlen wie in Kindertagen.
Ich bin glücklich.


    Im Auto über Land  

An besonders schönen Tagen
ist der Himmel sozusagen
wie aus blauem Porzellan.
Und die Federwolken gleichen
weißen, zart getuschten Zeichen,
wie wir sie auf Schalen sahn.
 
 










 Alle Welt fühlt sich gehoben,
blinzelt glücklich schräg nach oben
und bewundert die Natur.
Vater ruft, direkt verwegen:
"'N Wetter, glatt zum Eierlegen!"
(Na, er renommiert wohl nur.)
 
Und er steuert ohne Fehler
über Hügel und durch Täler.
Tante Paula wird es schlecht.
Doch die übrige Verwandtschaft
blickt begeistert in die Landschaft.
Und der Landschaft ist es recht.

 



 

  
Um den Kopf weht eine Brise
von besonnter Luft und Wiese,
dividiert durch viel Benzin.
Onkel Theobald berichtet,
was er alles sieht und sichtet.
Doch man sieht's auch ohne ihn.

Den Gesang nach Kräften pflegend
und sich rhythmisch fortbewegend
strömt die Menschheit durchs Revier.
Immer rascher jagt der Wagen.
Und wir hören Vatern sagen:
"Dauernd Wald, und nirgends Bier."

 











Aber schließlich hilft sein Suchen.
Er kriegt Bier. Wir kriegen Kuchen.
Und das Auto ruht sich aus.
Tante schimpft auf die Gehälter.
Und allmählich wird es kälter.
Und dann fahren wir nach Haus.
[Erich Kästner]

Sonntag, 14. März 2010


“Es stimmt, ich habe verfluchte Lust, glücklich zu sein,
und bin bereit, Tag für Tag um mein Portiönchen Glück
mit dumpfem Eigensinn zu feilschen.
Ich beginne eben zu begreifen, daß das Leben einen packen
und nicht mehr loslassen kann, und daß es nichts darwieder gibt.“

Rosa Luxemburg

Freitag, 12. März 2010


Noch seh' ich durch die Kronen der Bäume
den nackten, grauen Himmel grellen.
Doch kann ich sie beim Ruf der Lärche,
mir in tiefem satten Grün vorstellen.

Die Welt scheint grau, in Wartestellung,
Hofft auf Sonne, warme Erhellung.

Der Frühling naht...

[me, Bus]

Donnerstag, 11. März 2010



Und doch...


Und doch scheint über den Wolken die Sonne,
direkt darunter pfeift ein Wind.

Und doch lacht ein Engel der Kälte entgegen,
die ihn nicht gefangen nimmt.

Und doch kannst du mich glücklich machen,
hör' trotz der Entfernung 
doch dein Lachen.

[Bus]

Sonntag, 28. Februar 2010


Das Badezimmer regnet!!

Hatte sturmfrei übers Wochenende, Mutter Samstag Mittag zu ihrem Freund. Das Wohnzimmer für mich.
Sowas muss schamlos ausgenutzt werden, bis um zwanzig vor vier saßen wir zu viert, Anna-Lena, Malte, Ruben und ich, leckerer Wein, Schokofondue und...Teller.
Am nächsten Morgen um 11:14 aufgewacht, gute Zeit, dachte ich mir. Nach einer Viertelstunde Bettgenießen aufgestanden, duschen. Ebenfalls genießen, erst so, dass Dunstwolken über die Glastür wabbern, danach so kalt, dass ich es fünf Minuten später noch gemerkt hab. Kennst du das? Wenn man in ganz kaltem Wasser war? Und das fast kribbelt? ;) 
Genug davon..
Dusche sauber gemacht, abgetrocknet, der Wasserhahn gurgelt und...moment, warum gurgelt der? Na egal, war nicht so von Interesse, zumal ich noch nichts sehen konnte - weder Linsen drin noch Brille auf. Aufgesetzt und ...
huuuuuuuuuuuuuuups...
Irgendwie läuft da Wasser die Wand runter. Über dem Spiegel. Und die kleinen, dreieckigen Boards an der Außenseite vom Schrank sind auch nass...
Ich wollte ja irgendwie schon immer so einen kleinen Zimmerbrunnen haben. Weißt du wie ich meine? Wo das Wasser über kleine Teller oder Waagschalen oder wasauchimmer läuft, immer so viel, bis eine voll ist, sich auf die nächste ausleert und wieder aufgefüllt wird. (So in etwa)

Hatte ich jetzt - nur ohne Auffangbecken! Ich stand mit einem Mal in einer Pfütze, von oben aus der Decke lief munter Wasser auf die kleinen Dreiecke, und es gab ein schönes Plätschern. Ein Blick nach oben, und ich stellte fest, dass überall aus der Decke Wasser lief.
Ich lache

Mein Badezimmer regnet!!!

Alle E-Geräte in Sicherheit gebracht, Mama angerufen (Weiß ich denn, wo die Schalter für die Wasslerleitung sind?! Und wenn, welche?). Erst auf Haus, dann auf Handy. Auf Kommando unten im Abstellraum ein Rädchen gaaanz hinten hinter den Flaschen zugedreht, hochgelaufen -  immernoch dieses schöne Plätschern. 
Mittlerweile waren die Fensterscheiben nicht nur von außen mit Regentropfen gesprenkelt, auch innen ergoss sich ein Schwall eisigen Wassers darüber. Nett anzusehen, aber nicht, wenns aus der Decke kommt. (Hilfe, was is das?!)
  
Barfuß nach oben. Heizungsraum, direkt überm Bad, so'n kleiner, dunkler Raum. "Guck mal hinter den Heizungsboiler!" Schritt nach vorne auf den nassen ?! Teppich, das Eiswasser tut schon fast an den nakten Füßen weh (Was zum - ?!) Wasserhahn, zudrehen. "Ist der offen?!" "Ja, aber nicht viel" sage ich. Seufzer am anderen Ende der Leitung.
Ein Blick ins Badezimmer, das Plätschern wird leiser, weniger Wasser, war wohl der Richtige.
Ich lache wieder, immernoch. 
Sie mache sich gleich auf den weg nach Hause, ich glaube, sie ist nicht so gut drauf wie ich. "Tu das, mach kein' Stress" sage ich.

Die nächste halbe Stunde verbringe ich im Badezimmer. Am Tag vorher Bett abgezogen, die lagen im Wäschekorb auf dem Fußboden, sind schon halb durchgeweicht. Damit lässt sich der Boden aber ganz gut wischen.
Beeindruckend, wie viel Gewicht so ein Bettlaken bekommen kann! Noch mehr Handtücher, alles aus dem Bad raus.
Nach etwa 40 Minuten durchgängigen Wischens und gutgelaunten Singens ist der Boden wieder trocken - so mehr oder minder.
Ziehe mir endlich Socken an, gehe runter und frühstücke - immernoch gut gelaunt.

Freitag, 29. Januar 2010


 Independence

I was a soldier, I stopped to feel
Learned to follow, they know what's real.
It took some time till I found what's right,
now I'm a warrior of life
(tbc)
[Boulevard, me]